Pessotherapie

"Werden, wer wir wirklich sind."

Die Pessotherapie auch PBSP genannt wurde von Albert Pesso und seiner Frau Diane Boyden-Pesso entwickelt. Sie ist ein ressourcenorientierter, neurobiologisch fundierter Ansatz der Körper-, Emotions- und Familientherapie.

Sie geht von verschiedenen Grundzusammenhängen aus:
In unseren Gedanken, Emotionen und Körperempfinden sind unsere erlebten Geschichten präsent. Albert Pesso formuliert dies mit dem Wortspiel: "Our stories are stored. " Sie bestimmen uns unbewusst und prägen unser Verhalten und Gestalten. Solange wir damit erfolgreich leben können ist alles gut. Was ist, wenn wir uns jedoch desintegriert in unserm Innern wie im Äußeren erleben und damit unglücklich sind?

Die Pessotherapie setzt im Jetzterleben (aktuellem Erleben) an und erspürt in einem speziellen Verfahren (Microtracking) die jetzt wirksamen unerlösten Ereignisse der Vergangenheit. Tauchen diese im Bewusstsein auf, wird ein alternatives Gegenbild so gestaltet, das es als heilsam, erfüllend und beglückend erlebt wird. Unerfüllte Bedürfnisse von einst kommen zur Erfüllung. Diese heilvollen Szenen verändern die Erinnerung und schaffen so eine neue Gestaltungsfreiheit. Ich werde nicht mehr hilflos von den alten unglücklichen Mustern angesaugt, sondern spüre eine neue Möglichkeit und Perspektive. Der Therapieprozess ist ein Durchwandern verschiedener Bühnen des Bewusstseins. Bildlich könnte es so dargestellt werden:

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In der Pessotherapie ist die Grundüberzeugung, dass wir zu jeder Zeit ein inneres Wissen davon haben, was wir brauchen und was uns gut tut. Auf dieses Wissen bezogen wird der Prozess gestaltet. So ist nicht der Therapeut der Regisseur, sondern der klient. Der Therapeut schafft einen Möglichkeitsraum, so dass der Klient seine Bedürfnissen fühlen und erkennen kann und hilft ihm, diese in Szene zu setzen.

Dipl. Psych. Franz Müller
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